Der Übergang der Geburt ist anspruchsvoller als der des Todes. Tatsächlich ist die Geburt ebenfalls eine Form des Sterbens. Um auf der Erde geboren zu werden, muss man akzeptieren, von den feineren energetischen Welten, aus denen wir stammen, Abschied zu nehmen. Man muss wählen, welches Wissen man mitbringt, und den Rest zurücklassen. Man muss für eine gewisse Zeit die geliebten Wesen verlassen, die uns am Herzen liegen. So sind Tod und Geburt zwei Seiten derselben Medaille. Auf der Erde geboren zu werden heißt, im Himmel zu sterben, und im Himmel geboren zu werden heißt, auf der Erde zu sterben.
Die Seele, die sich auf diesen Weg begibt, erlebt Trauer, Loslösung, Ängste und Zweifel. Doch die Liebe und das Licht, das wir ihr schenken können, werden sie tragen und ihren Mut und ihre Kraft nähren, damit sie ihre Inkarnation vollziehen kann.
Auch wenn wir uns viele Fragen über Leben und Tod stellen, wissen wir doch nur sehr wenig über den Abstieg der Seele in die Materie.
In diesem bemerkenswerten Werk bringt Sylvie Ouellet neues Licht auf die Ankunft der Seele auf der Erde. Mit viel Klarheit und umfassenden Erklärungen zeigt sie, was die Seele in den verschiedenen Phasen ihrer Inkarnation erlebt – sei es die Vorbereitung auf das neue Leben, die Integration des physischen Körpers, die Geburt oder die Entwicklung der feinstofflichen Körper in den ersten Lebensjahren.
Im Licht dieser wertvollen Informationen wird es für Eltern, Familie und sogar Freunde einfacher, die Seele, die zu ihnen gekommen ist, zu verstehen, willkommen zu heißen und zu begleiten, damit sie ihre Inkarnation vollständig verwirklichen kann.
Während sie uns auf eine wunderbare Reise durch das Universum der inkarnierenden Seele mitnimmt, führt uns Sylvie Ouellet auch zu den Erinnerungen an unsere eigene Ankunft auf der Erde zurück.
Wenn wir die Etappen bewusst erkennen, die unsere Seele durchlaufen hat, können wir wieder mit unserem göttlichen Wesen in Verbindung treten und heilend auf unsere seelischen Wunden wirken.
Wir können auch ihre Bedürfnisse verstehen und ihr endlich das Zuhören und Mitgefühl schenken, nach dem sie sich so sehr sehnt. So werden die kleinen und großen Geburten, die uns das Leben täglich bietet, sanfter für unser Herz – und wir können sie in voller Freude erleben.

